Ich habe inzwischen 40 Olivenbäume: sehr junge, sehr alte und knorrige, kleine, mittelgroße, sehr große. Alle ist dabei.
Wenn man den Stamm anschaut, staunt man bei einigen und glaubt kaum, dass diese überhaupt noch wachsen.
Die Olivenernte ist immer ein Erlebnis, und viele Freunde und Bekannte helfen gerne mit. Wir breiten die Netze aus, streifen die Oliven mit kleinen Rechen oder mit einem elektrischen Rüttler herunter, sammeln sie von den Netzen aus und befreien sie von den meisten Blättern und Ästchen. Wir bringen sie in die Olivenmühle, den „frantoio“, wo wir – wenn wir mindestens 150 kg Oliven haben – das Öl von unseren Oliven bekommen.
Leider war die Ernte in den letzten Jahren nicht sehr ergiebig. Einmal hat es während der gesamten Blütezeit geregnet, einmal hat es gehagelt und letzthin machte uns die Olivenfliege einen Strich durch die Rechnung. Aber man hofft jedes Jahr, dass es wieder besser wird.
